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Was (zum Teufel) bringen Marketing-Blogs?

Von Claus Fritzsche | 28.Juni 2008

Es ist schon einige Zeit her, dass FOCUS Online ein »Stöckchen-Spiel, ganz ohne Hund« vorstellte. Auf Einladung von Frank Bärmann, Herausgeber des KMU-Marketing-Blogs, darf ich mich heute an einem weiteren »Stöckchen-Spiel, ganz ohne Hund« beteiligen. Analog zu der von FOCUS Online vorgestellten Variante (Bumerangwerfen) wünschen sich die Teilnehmer auch in diesem Spiel, dass etwas zu ihnen zurück- kommt: Bekanntheit, Leser und eingehende Links. Das ursprünglich von Michael van Laar initiierte Stöckchen-Spiel geht der Frage nach: »Was (zum Teufel) bringen Marketing-Blogs?«

Foto: stock.xchng

Seit wann gibt es dieses Blog?

Lieber Frank, das ist eine gute Frage, die Du mir hier über die Stille- Post-Kette Michael van Laar (Marketingblogger), Frank Neuhaus (Ad! Think), Bernd Röthlingshöfer, Frank Herold (Besserwerberblog), Sebastian Voss (Marketingberater 2.0), Michael Herrling (Marktpraxis- Blog), Sascha Langner (marketingNEXT) und Karin Janner (New Marketing Blog) stellst. Wenn ich mich richtig erinnere, dann gibt es »Text & Kommunikation« seit August 2006. Aber »was ist schon Zeit«?

Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?

Verwirrung, Orientierungslosigkeit, Verzweifelung! Okay, da habe ich vielleicht ein klein wenig geflunkert. Also … der Auslöser war, eine Antwort auf die Frage »Was bringen Marketing-Blogs?«, zu finden. Oder mit anderen Worten: Freude am Experimentieren mit Internet- Medien. Neben diesem Weblog publiziere ich da ja auch noch das Magazin psychophysik.com und das H.Blog: Homöopathie & Forschung.

Welchen Zweck hat das Blog?

siehe nächste Antwort …

Was hat das Blog bisher »gebracht«?

Als Bestandteil einer Kette von Maßnahmen trägt dieses Weblog seit etwa einem Jahr maßgeblich dazu bei, dass ich ca. 50% meiner Texter-Neukunden über das Internet gewinne. Diese Kunden gewinne ich mit Hilfe meiner Webseite »B-to-B-Texter Düsseldorf«. Das Weblog »Text & Kommunikation« hat bei diesem Vorgehen die Aufgabe, die Homepage unter Google sichtbar zu machen. Nach meiner bisherigen Erfahrung muss eine Texter-Homepage Visitenkarten-Charakter haben, um Interessenten innerhalb von Sekunden zu einer Kontaktaufnahme zu bewegen. Je attraktiver der Neukunde bzw. die Anfrage, um so größer ist nach meiner Beobachtung die Zeitnot der Suchenden. Da eine neue Homepage mit Visitenkarten-Charakter unter Google jedoch fast unsichtbar ist, bietet sich ein Weblog an, um diese Herausforde- rung zu meistern.

Michael van Laar hat übrigens eine aus meiner Sicht wichtige Frage ausgelassen:

Welcher Erfolgsfaktor hat die größte Bedeutung?

Definiere ich »Erfolg« an dieser Stelle einmal als die Summe aus mittels Internet generiertem Neugeschäft, netten menschlichen Kontakten und Freude an der zu meinen Neigungen und Talenten passenden Arbeit, so ist der wichtigste Erfolgsfaktor: SPEZIALISIERUNG. Die Firma brandamazing würde hier wahrscheinlich von Profil & Human Brand sprechen. Wer als freiberuflicher Texter im Internet ausschließlich seine sprachliche Begabung hervorhebt, der verringert seine Chancen zur Gewinnung von Neukunden erheblich. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil es sehr viele sprachlich begabte Texter gibt. Auftraggeber wissen heute, dass ein guter Songwriter nicht automatisch ein guter Texter zur Präsentation von Damenoberbekleidung ist … und Letzterer nicht zwangsläufig die Fähigkeit hat, ein Messgerät zur digitalen Schichtdickenmessung so vorzustellen, dass Fachexperten beeindruckt sind. Der wichtigste Schritt in meiner Laufbahn als freiberuflicher Texter war die Spezialisierung auf komplexe, anspruchsvolle B-to-B-Texte für Expertenzielgruppen.

Der Etikette dieses Spiels folgend, werfe ich meinen Knüppel nun Dr. Andreas Zeuch zwischen die Beine. Andreas ist Marketing-Blogger im weiteren Sinne, da er mit dem integral.blog über ein Webtagebuch verfügt, welches u. a. der Markenbildung dient.

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7 Kommentare to “Was (zum Teufel) bringen Marketing-Blogs?”

  1. Michael van Laar schreibt:
    28th.Juni 2008 um 13:48

    Die Sache mit der Google-Sichtbarkeit finde ich sehr interessant. Das Kriterium Suchmaschinenoptimierung wurde in den bisherigen Antworten noch kaum angesprochen. Doch auch wenn es noch immer von vielen Seiten heißt, dass im Werbe-, Kommunikations- und Marketingmarkt die Website einer Agentur oder eines Freelancers bei weitem nicht das wichtigste Verkaufs- und Akquiseinstrument ist, halte ich das für durchaus sehr wichtig. Mit oft indirekter Wirkung (”ich kenne da jemanden, der schreibt doch immer recht fundiert über …”), aber definitiv mit steigender Tendenz.

  2. Blog-Stöckchen: Was bringen Marketing-Blogs? » die gebrauchsgrafiker | der blog schreibt:
    13th.August 2008 um 19:44

    [...] Text & Kommunikation [...]

  3. absolutperplex schreibt:
    14th.August 2008 um 01:14

    [...] Text & Kommunikation [...]

  4. Hol’ das Stöckchen… | DIE HAMBURGERIN schreibt:
    14th.August 2008 um 12:04

    [...] Text & Kommunikation [...]

  5. Stöckchen geht weiter! Was bringen eigentlich Marketing Blogs? schreibt:
    19th.August 2008 um 11:32

    [...] Text & Kommunikation [...]

  6. C l e o p e t r a k e t e » Blog Archive » Stöckchen gefangen…. schreibt:
    12th.Dezember 2008 um 16:59

    [...] Text & Kommunikation [...]

  7. muellersBlog » Blog Archive » Stöckchenweitwurf: Was bringen Marketing Blogs? schreibt:
    10th.Februar 2009 um 17:41

    [...] Text & Kommunikation [...]

Kommentare

  • Claus Fritzsche

    x Ich bin freier Texter und habe mich auf die Vermarktung erklärungsbedürftiger Produkte spezialisiert. Besuchen Sie meine Homepage und kontaktieren Sie mich, wenn Sie Experten-Zielgruppen überzeugen und gewinnen wollen.

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