Kostenloser Online-Kurs zum Thema: Leistungen gestalten, die sich gut verkaufen

15. März 2008

Anbei eine vielleicht auch für Sie interessante Ankündigung von Ralf Senftleben:


»Ich veranstalte hier bei unternehmenskick.de am Ende dieses Monats einen kostenlosen, offenen Online-Kurs zum Thema:

„Wie kann ich Leistungs-Pakete, Beratungsangebote, Seminare und Produkte gestalten, die sich gut verkaufen?“

Denn auch wenn ich ein gutes Produkt (oder Seminar, Beratungs- angebot etc.) habe, erkennen das meine Kunden oft nicht auf den ersten Blick, und dann muss ich anfangen zu erklären, zu begründen und zu verkaufen. Das kennen Sie bestimmt. Aber wenn verkaufen nicht so Ihr Ding ist, dann gibt es einen Weg, mit dem Sie sich Ihr Leben einfacher machen können. Wie wäre es, wenn Ihr Produkt oder Leistungspaket auf den ersten Blick so attraktiv wäre, dass Ihre Kunden oft einfach sagen: „Wow! Das will ich!“

Dann wäre Ihr Marketing um einiges einfacher, oder?

Und es ist in vielen Fällen ganz leicht, ein gutes Produkt durch einige geschickte Änderungen systematisch in ein bereits auf den ersten Blick attraktives Produkt zu verwandeln, so dass sich dieses deutlich einfacher verkauft. Selbst wenn Sie an dem Produkt an sich nichts ändern können (weil Sie Handelsvertreter oder System-Partner sind), können Sie Ihr Produkt durch Zusatzleistungen geschickt anreichern und es so in etwas verwandeln, was Ihre Kunden besser überzeugt und sich so einfacher verkauft.

Und genau darum geht es in meinem kostenlosen Online-Kurs nächste Woche:

* Wie ändere ich ein Produkt, so dass es sich besser verkauft?
* Und: Wie erstelle ich neue Produkte, die sich von vornherein gut verkaufen?

Zeit in die Verbesserung Ihres Produkts zu stecken, ist übrigens eine der besten Investitionen, die Sie tätigen können. Denn das ist eine typische Multiplikator-Tätigkeit: Wenn Sie einmal Zeit investieren, haben Sie in Zukunft jeden Tag wieder und wieder Nutzen davon…«

Vollständiger Beitrag unter unternehmenskick.de…

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Josef Bordat: »Wenn der Call-Center-Agent dreimal klingelt…«

2. März 2008

»Über den Umgang mit unerwünschten Werbeanrufen. Das Telefon klingelt. Jemand, der sich als „Deutsche Telekom“ vorstellt, will wissen, was ich für meinen Telefonanschluss bezahle. Im Monat. „Bald gar nichts mehr, wenn es so weiter geht…“ Ich lege auf. Eine halbe Stunde später klingelt das Telefon wieder. Ich, „Glückspilz“, habe gewonnen. Irgendein Auto der Mittelklassenkategorie, ich müsse nur noch… Ich lege auf, bin mäßig genervt. Wieder klingelt’s. Soll ich? Und wenn’s was Wichtiges ist? Ich gehe ran. Es sei was wichtiges: Es gehe immerhin um meine Altersvorsorge. Ich schreie den armen Call-Center-Agenten an, dass ich, geht es so weiter, so alt gar nicht werde!

Foto: istockphoto.com

Den Rest des Tages bin ich verärgert und ziehe mich, mit Gehörschutzstöpseln, ins Bett zurück. Morgen geht’s weiter. In jeder Beziehung. Nach jüngsten Umfragen sind über 90 Prozent der Bundesbürger genervt von Werbeanrufen. Dabei könnte man doch so viel Spaß haben mit dem Telemarketing. Wie? Ganz einfach. Nehmen Sie’s als Spiel mit verschiedenen Varianten. Da sollte für jede und jeden was dabei sein. Typ Ahnungslos „Kennen Sie die Berliner Zeitung?“ – „Nein!“ – „Kennen Sie die Zeitung XY?“ – „Nein!“ – „Was lesen Sie denn für eine Zeitung?“ – „Was ist das, eine ,Zeitung’?“ – Aufgelegt.

Drehen Sie den Spieß einfach um!

Typ “Jurist”: Der Jurist fragt zielsicher, ob man selbst um einen Anruf gebeten habe, weist, nach erfolgter Verneinung, auf die geltende Rechtslage hin (unerwünschte Werbeanrufe sind rechtswidrig) und darauf, dass das Gespräch aufgezeichnet wurde, die Aufzeichnung an die Kanzlei „Petermann & Rosenthal, Chicago“ gehe und die bußgeldbewehrte Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungs- erklärung in den nächsten drei Werktagen beim Anrufer oder dessen Auftraggeber eingehe. Nach Anruf verreist….«

Fortsetzung unter READERS EDITION…

Machalke bitte melden … oder die neue Macht der Konsumenten im Web 2.0

17. Februar 2008

Kennen Sie Machalke? Google sagt über Machalke: »Machalke Polster- möbel bieten ein unvergleichlich luxoriöses Sitzgefühl. Ledermöbel, Polstermöbel, Design-Möbel, Wohnmöbel, Sofa, Sofa-nach-Mass, Sessel …«. Fällt Ihnen etwas auf? Nein, ich meine nicht die Kreativität der Rechtschreibung.

Unter den ersten 10 Google-Treffern findet sich auch ein Blogbeitrag von Bernd Röthlingshöfer. »Sofahersteller Machalke antwortet nicht - bereits seit 20 Tagen.« Bernd Röthlingshöfer schildert hier seine Versuche, von Sofahersteller Machalke mittels Internet Informationen zu erhalten. Auf die Frage, »bei welchem Händler das Modell Hyde Park denn anzutreffen sei«, erhielt Röthlingshöfer leider keine Antwort. Also versuchte er es mit einer direkten Ansprache von Geschäftsführer Bernd Fuhler bei XING. Auch hier keine Reaktion.

Für einen echten Machalke-Fan ist das kein Problem. Wenn es im Internet nicht klappt, dann besucht man einfach einen Händler. Gesagt getan, Bernd Röthlingshöfer besuchte einen Händler in Lindenberg:

»Dort gab es zwar verschiedene Machalke-Modelle zu sehen, aber nicht das gesuchte Hyde Park. Aber dann hatte der Händler eine folgenschwere Idee. Er versprach uns weitere Informationen von Machalke zu besorgen. Er rief in unserem Beisein beim Hersteller an und bat um die Zustellung eines PDF. Zuerst warteten wir. Vergeblich. Dann versprach der Verkäufer, das PDF per E-Mail nachzuschicken. Zwei Tage später dann diese Antwort:

‘Leider habe ich bis heute noch keine Unterlagen von Machalke erhalten. Ich werde Ihnen diese schnellstmöglich weiterleiten, sobald diese bei uns eingetroffen sind. Ich hoffe Sie haben noch etwas Geduld - Sie wissen ja, wie das häufig vor Weihnachten läuft.’
«

Foto: Nein, dieses Bild zeigt weder ein Sofa noch den Geschäftsführer Bernd Fuhler von Machalke. Quelle: istockphoto.com

Glaubt man Röthlingshöfers Blog-Beitrag »Bald 60 Tage ohne Ant- wort von Machalke« vom 31. Januar 2008, dann wird er noch etwas Geduld benötigen. Fast zwei Monate nach seinem missglückten Kontaktversuch schreibt er hier:

»Übermorgen sind es dann 60 Tage, dass ich auf eine Antwort von Machalke warte. Dabei wollte ich mir doch nur ein Sofa kaufen. Und dabei den Namen eines Händlers erfahren, bei dem ich es ansehen könnte. Machalkes Kommunikation und Vertrieb offenbaren gleich mehrere Schwächen:

  • Die Inhalte des Kontaktformulars werden nicht gelesen oder nicht beantwortet.
  • Der Geschäftsführer hat ein totes Xing-Profil oder hält es nicht für nötig, zu antworten.
  • Der Handel wird über Kaufinteressenten unzureichend informiert.
  • Machalke hat keine Ahnung, was man im Web über sie spricht. (Sonst hätten sie diesen oder diesen oder diesen Eintrag bemerkt.)

Das einzig Gute, was ich über sie sagen kann: Sie bauen hervor- ragende Sofas. Übrigens, kennt ihr schon das Sofablog

Und wie geht es weiter? Wer Bernd Röthlingshöfer kennt, der weiß, dass er dieses Spiel zum Schluss gewinnen wird. Noch etwas Geduld und die Google-Suchanfrage »Machalke« führt bereits auf Platz 1 direkt zu Bernd Röthlingshöfer … und … wenn sich Machalke stur stellt … einige Jahre später als Klassiker in die BWL- und Marketingliteratur. Und zwar als Musterbeispiel für die neue Macht der Konsumenten im Web 2.0.

Link zum Thema:

Text & Kommunikation: Kundenbindung und Kundengewinnung mittels Beschwerdemanagement

Bernd Röthlingshöfer: Marketeasing: Revolution im B-to-C-Marketing

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KMU und Bauchgefühl - Dr. Andreas Zeuch über intuitive Familienunternehmen

15. Februar 2008

Liebe Leserin, Lieber Leser,

vor kurzem führte ein Kollege von mir ein Interivew über Intuition im Management mit dem Geschäftsführer eines inhabergeführten Familienunternehmens. Die Einschätzung des Gesprächspartners waren interessant: Intuition war ihm eine wertvolle professionelle Kompetenz, die er mit den Jahren (und dem Abstand zu seinem rationalen Studium) zunehmend häufiger einsetzte. Er lernte mit der Zeit, dass nicht jede Kleinigkeit beispielsweise bei Investitions- entscheidungen mit einem entsprechenden Controlling überprüft werden muss.


Im Gegenteil: Würde erst alles möglichst wasserdicht geprüft, verliert man möglicherweise entscheidende Wettbewerbsvorteile, weil man einfach zu langsam entschieden hat. Natürlich setzt eine intuitive Entscheidung darüber, wie sich ein Markt entwickelt, eine fundierte Erfahrung voraus.

Unser Gesprächspartner hatte zudem den Eindruck, dass Intuition in Familienunternehmen einen besonders große Rolle spielt. In einem Segment der Wirtschaft, in dem es um langfristige Kundenbindungen geht, bei denen Vertrauen eine große Rolle spielt; in dem persönliche Beziehungen zentral sind und in dem akademische Ausbildungen nicht die Voraussetzung für Managementaufgaben sind, ist Intuition möglicherweise wichtiger, als in Großkonzernen.

Das deckt sich mit einer Aussage eines internen Beraters eines deutschen Autoherstellers, mit dem ich vor Jahren für meine damalige Doktorarbeit sprach. Er schilderte mir seinen Eindruck, dass in vielen Fällen Teams oder sogar Abteilungen nur die Aufgabe hätten, die intuitiven Entscheidungen des Team- oder Abteilungsleiters an- schließend zu rationalisieren, indem passende Fakten gesucht und gefunden werden. So wird aus dieser Zusammenschau deutlich, dass Intuition zwar auch in (Groß-) Konzernen wichtig ist, aber kulturell verpönter als in einem Familienunternehmen.

Ihnen einen schönen Februar

Andreas Zeuch

P.S.: Seit gestern ist meine neue Homepage online. Besuchen Sie mich doch mal: www.a-zeuch.de

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Quelle: Intuitive Familienunternehmen? - integral.blog

Über: Dr. Andreas Zeuch ist der Experte zum Thema »professionelle Intuition und Nichtwissen im Management«. Nichtwissen und Intuition sind in der Arbeit der Zukunft zentral. Märkte und Unternehmen werden unübersichtlicher und schnelllebiger. Gleichzeitig müssen Sie in kürzerer Zeit zunehmend mehr Daten verarbeiten und Entscheidungen treffen. Die Grenzen rationaler Analyse sind überschritten. Das erfolgreiche Unternehmen der Zukunft ist ein intuitives Unternehmen; eines, das Nichtwissen zur Ressource macht.

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Stark texten, mehr verkaufen Nr. 1

3. Februar 2008

»Stark texten, mehr verkaufen« lautet der Titel eines Ratgebers mit Antworten auf die Fragen: Wie schreibt man einfache und klare Texte? Wie motiviere ich Leser, sofort zu reagieren? Wie gewinne ich Kunden durch Sprache? Was wird gelesen, was nicht? »Stark texten, mehr verkaufen« heißt ab sofort auch eine Serie mit Fallbeispielen aus meiner Arbeit als B-to-B-Texter. Viel Spaß bei der Lektüre!
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Eine Pressemeldung vor der Textoptimierung:

Existenzgründer-Seminar in Musterstadt

Die ABC-Training GmbH bietet Anfang Februar neue Existenzgründer- seminare an. Wer auf dem Sprung in die Selbständigkeit ist oder darüber nachdenkt, diesen Weg zu beschreiten, der kann an diesen Seminaren teilnehmen, welche vom Unternehmensberater Hans Mustermann durchgeführt werden. Das nächste eintägige Seminar findet am 3. Februar 2007 in Musterort statt. Weitere Schulungen sind zukünftig jeweils am ersten Samstag eines Monats geplant.

„Schwerpunkt des Existenzgründer-Seminars ist die Gewinnung von Neukunden, für viele Gründer ein Thema, welches über Erfolg oder Misserfolg ihres Projektes entscheidet“, betont Unternehmensberater Hans Mustermann. „Im Vordergrund steht zunächst die Definition der eigenen Zielgruppe, die Suche nach möglichen Alleinstellungs- merkmalen, mit denen sich das eigene Angebot von dem des Wettbewerbs positiv abheben lässt, sowie die Erarbeitung von Strategien zur Kundengewinnung“, so Hans Mustermann weiter. Im Preis eingeschlossen sind diverse seminarbegleitende Unterlagen, darunter auch PC-Programme, mit denen sich Gewinnprognosen berechnen lassen, sowie ein Zertifikat.

Unternehmensberater Hans Mustermann bestätigt mit diesem Angebot einmal mehr seinen Ruf als Know-how-Träger und kompetenter Ansprechpartner für Jungunternehmer, Existenzgründer und solche, die es werden wollen. „Durch mein Seminar erhalten Gründungswillige wertvollen Einblick in vertriebs- und marketingrelevante Frage- stellungen“, erklärt Hans Mustermann.

Teilnehmen können alle Interessenten, jede und jeder, die oder der die Absicht hat, eine eigene Existenz aufzubauen. Der Start in die Selbständigkeit kann dabei mit einem Gründungszuschuss der Arbeitsagentur erleichtert werden.

Eine Pressemeldung nach der Textoptimierung:

Neue Kunden in 30 Tagen!
Intensiv-Workshop für Existenzgründer in Süddeutschland

Viele Existenzgründer scheitern, obwohl sie über exzellente Kompe- tenzen verfügen. Ihr Problem liegt darin, Kunden zu gewinnen.

Der Intensiv-Workshop „Neue Kunden in 30 Tagen!“ von Unterneh- mensberater Hans Mustermann zeigt Existenzgründern einen leicht umsetzbaren Weg, das Problem Kundengewinnung schon in kurzer Zeit zu lösen. „Schwierigkeiten in der Selbstvermarktung haben gewöhnlich drei Hauptursachen: Fehlendes Know-how, Strategie- Defizite und mangelnder Fleiß“, weiß Hans Mustermann.

Hans Mustermann spricht aus langjähriger praktischer Erfahrung. Nach dem Studium von Soziologie, Sozialen Verhaltenswissenschaften und Marketing sowie einer Zwischenstation im Verkauf von Versicherungen
an Firmenkunden erwarb er als Partner einer Unternehmensberatung wertvolles Know-how, welches er nun an Existenzgründer weitergibt.

Wer die 260 Euro des eintägigen Seminars investiert, auf den warten sieben Stunden harte Arbeit, in denen er die Fähigkeit zur Selbst- vermarktung Schritt für Schritt erlernt: Definition der Zielgruppe, verkaufsgerechte Beschreibung des eigenen Produktes, Strategie zur Erreichung der Zielgruppe, Maßnahmenplan für die nächsten 30 Tage.

„Stimmen Produkt und Kernkompetenz der Teilnehmer und haben sie den festen Willen, sich der Herausforderung Kundengewinnung zu stellen, so wird dieser Intensiv-Workshop das Problem ein für alle Mal lösen“ ist sich Hans Mustermann sicher.

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»Stark texten, mehr verkaufen« will ich auch…

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Werbetexte + Grafik/Design: Die richtige Balance zwischen Kundenorientierung und Authentizität

9. Dezember 2007

Geht es um die Entwicklung von Marketingmaßnahmen, so beginnt meine Arbeit als Werbetexter in der Regel mit folgenden Fragen:

  • Mit Hilfe welcher Alleinstellungsmerkmale hebt sich ein Anbieter positiv von seinen Mitbewerbern ab?
  • Wie lässt sich der »USP« so kommunizieren, dass die Botschaft in der jeweiligen Zielgruppe ankommt?

Haben sich meine Kunden zuvor wenig Gedanken über Firmen- identität, Unternehmensleitbild, Corporate Design etc. gemacht, so geht die Entwicklung beispielsweise einer neuen Imagebroschüre oder eines verkaufsfördernden Flyers fließend über in eine Grundsatz- diskussion: Sollte die Botschaft nicht etwas emotionaler/sachlicher vermittelt werden? Verprellen wir Kunden, wenn wir die Verkaufs- argumente so dezent/seriös oder so plakativ/signalartig darstellen? Könnte es vielleicht noch etwas puristischer und klarer sein? Oder doch eher amerikanisch (»BUY NOW!«) mit suggestiven Kauf-mich-Signalen?

Die damit verbundene Diskussion ist in der Regel schnell beendet, sobald ich jenen Aspekt vermitteln kann, auf den die Psychologin Felicitas Heyne in ihrem Artikel »Bloggen bringt Freunde« oder die Autoren Gabriele und Hans Stöger in ihrem Buch »Gute Verkäufer machen es sich leicht - Besser verkaufen mit Menschenkenntnis« aufmerksam machen: Menschen und Unternehmen ziehen andere Menschen nach dem Ähnlichkeitsprinzip an. Erfolgreiche Werbung und Kommunikation benötigt daher immer die richtige Balance zwischen Kundenorientierung und Authentizität. Geben Sie sich so, wie Sie sind und ziehen Sie dann die zu Ihnen passenden Menschen an.

Fazit: Kundenorientierung ist für den Unternehmenserfolg sehr wichtig, keine Frage. Sie darf jedoch nicht nach dem Prinzip, es allen recht machen zu wollen, umgesetzt werden. Finden Sie heraus, was Ihre Identität ausmacht und kommunizieren Sie dies authentisch. Viele Wege führen nach Rom. Wählen Sie den zu Ihnen passenden Weg. Hinter dem Erfolg von Marken wie z. B. Aldi, Porsche oder Franz Beckenbauer steht ein klares Profil mit Stärken, Ecken und Kanten. Das zieht jene Menschen an, welche auf der gleichen Wellenlänge ticken.

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Digital signierte elektronische Rechnungen als Kundenservice

15. November 2007

Immer mehr Unternehmen und Freiberufler machen von diesem schö- nen Geschenk des Internetzeitalters Gebrauch und es ist ja auch so bequem: Rechnungen werden nicht mehr ausgedruckt und per Post versandt. Stattdessen erhält sie der Kunde als PDF-Dokument per E-Mail. Nachteil: Das hilft zunächst einmal in erster Linie dem Lieferanten. Nach einer (vielleicht nicht ganz uneigennützigen) Schätzung von rechnung.de lassen sich so bereits bei 50 Rechnungen ganze 1.500 EURO sparen. Bei 500 Rechnungen soll die Ersparnis 9.000 EURO betragen. Hauptkostenfaktor: Anteilige Personal- bzw. Prozesskosten.

Elektronische Rechnungen senken Prozesskosten
Elektronische Rechnungen können jedoch auch für die Empfänger sehr reizvoll sein. Und zwar dann, wenn sie hier ebenfalls Prozesse beschleunigen und Kosten senken. Empfang, Prüfung, Freigabe und Weitergabe von Eingangs-Rechnungen sowie die Klärung von Rückfragen zu einem Vorgang können in Summe erhebliche Kosten verursachen. Einer meiner Kunden arbeitet in Düsseldorf und Den Haag, während die für meine Rechnungen zuständige Buchhaltung in Hamburg liegt. Elektronische Rechnungen helfen hier, Zeit und Kosten zu sparen.

Qualifizierte digitale Signatur
Leider hat die ganze Sache einen Schönheitsfehler. “Ganz normale” elektronische Rechnungen, per E-Mail versandt und beim Empfänger ausgedruckt, sind nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Gut, das ist zurzeit kaum jemandem bekannt und wird auch nur bei einer der seltenen Betriebsprüfungen ans Tageslicht kommen. Im Falle eines Falles können “ganz normale” elektronische Rechnungen jedoch ein teurer Spaß werden und viel Ärger machen. Wie gut, dass Vater Staat hier schon eine Lösung anbietet. Elektronische Rechnungen sind dann erlaubt, wenn sie zuvor mit einer gesetzeskonformen digitalen Signatur versehen wurden.

Signatur-Dienstleister
Lösungen zur Generierung von gesetzeskonformen digitalen Signaturen waren bisher nur für größere Unternehmen interessant, welche die damit verbundenen Investitionen locker stemmen können. Für Kleinunternehmen und Freiberufler ist das Kosten-Nutzen- Verhältnis so ungünstig und die Technologie so kompliziert, dass sie weiterhin auf die alte Papierrechnung setzen oder ihre Kunden mit dem Problem nicht vorsteuerabzugsberechtigter elektronischer Rechnungen allein lassen. Dienstleister wie z. B. signaturportal.de oder rechnung.de machen es ab sofort jedoch auch für KMU und Freiberufler sehr einfach, PDF-Rechnungen per E-Mail zu versenden und dabei gleichzeitig gesetzeskonform zu signieren. Sie legen bei diesen Dienstleistern einfach ein E-Mail-Account an. Versenden Sie über diesen Weg eine E-Mail mit PDF-Anhang, so wird dieser im Hintergrund automatisch digital signiert. Die Mindestinvestition für diesen Service beträgt bei signaturportal.de nur 24 EURO für 100 Rechnungen.

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Eva Herman und »Kommunikation ist, wie etwas ankommt«

11. Oktober 2007

In einer Rezension des Buches „Toolbox Business-Kommunikation“ von Detlef Bührer des Magazins changeX heißt es u. a.:

„Kommunikation ist alles, alles ist Kommunikation. Das klingt nach platter Allerweltsweisheit, doch ist da etwas Wahres dran, vor allem im Businessalltag. Denn wo Menschen zusammenarbeiten, spielt Kommu- nikation eine entscheidende Rolle. Und ihre Bedeutung wächst … Literatur zu beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten gibt es wie Sand am Meer, schreibt der renommierte Trainer und Berater Detlef Bührer. Doch „derjenige, der Ideen, Anregungen oder konkrete Methoden und Techniken für kommunikative Prozesse sucht, der muss sich allerdings in der Regel durch umfangreiche Textpassagen hindurcharbeiten“. Diesem Mangel will Bührer mit seiner betont praktisch angelegten Toolbox Business-Kommunikation abhelfen.“

Eine der zentralen Botschaften des Trainers Detlef Bührer lautet: „Entscheidend ist, wie etwas ankommt.“ Die aktuelle Medienbericht- erstattung über Eva Herman demonstriert sehr schön, was dies in der Praxis bedeuten kann. Auf den Punkt bringt es FOCUS Online mit dem Artikel „Experte wirft Herman „Amoklauf“ vor“:

„Groebel sagte, er unterstelle Herman keine Sympathien für die Nazis. „Sie wirkt eher wie eine Mischung aus Märtyrerin und Missionarin, die sich selbstbewusst gegen eine vermeintliche Kampagne wendet und dabei völlig aus dem Auge verliert, dass Wörter sehr sensibel einzu- setzen sind“, sagte er. Das sei ein erschreckender Mangel an Profes- sionalität. Als Moderatorin müsse sie um die Assoziationskraft von Wörtern und Bedeutungszusammenhängen wissen.“

Dem ist nicht viel hinzuzufügen … außer vielleicht der Hinweis der taz, dass Herman hier in die Mühlen der Political Correctness geriet, in der es neben berechtigten Argumenten schnell auch um heuchlerisches Gutmenschentum und um die Selbstdarstellung der Ankläger geht. O-Ton des taz-Artikels mit der Überschrift „Eva und die Autobahnen“:

„Trotzdem: Insgesamt schlug sich die frischgekündigte NDR-Modera- torin recht wacker in einer Gesprächsrunde, die sich einmütig gegen sie stellte und sich in der Empörung über Herman gut gefiel. Als Kerner wissen wollte „Was ist es für ein Gefühl, wenn Du auf der Homepage der NPD abgefeiert wirst?“, ließ er deutlich durchscheinen, wie gerne er sich jetzt über diese unbelehrbare Blondine entsetzen würde - hielte ihn nicht seine journalistische Professionalität davon ab. Ein derartig selbstgerechter Unterton geht Eva Herman immerhin ab.

Wenige Minuten später fragte Kerner fast angewiedert: „Was ist denn bitte die wahre Bestimmung der Weiblichkeit, das ist doch nicht, zu Hause zu sitzen und auf die Kinder auzupassen“, antwortet Herman mit einer nicht ganz unberechtigten Gegenfrage: „Warum ist denn Deine Frau zu Hause bei den Kindern?“

Fazit: Kommunikation ist, wie etwas ankommt!

Weitere Stimmen:

SPREEBLICK: „Im Versuch, Eva Herman von der rechten Ecke, in der sie mit Überzeugung steht, in die rechtsextreme Ecke zu drücken, zeigt sich die Feigheit vor der Debatte ebenso wie die Sensationslüsternheit der Mainstream-Medien, die wissen, dass Nazis sich gut verkaufen, die alten Verführer.“

BASIC THINKING BLOG: „Bin gespannt, was morgen die Bild draus macht, “Skandal, Eva auf der rechten Autobahnspur” oder so ähnlich … Meine persönliche Meinung? JBK hat mit Eva eben gespielt und die Situation nicht deeskaliert, als es soweit war. Dass dann ein sich in die Ecke gedrängter Mensch im Adrenalinoverflow Dummheiten sagt, kann man oW entschuldigen.“

WELT ONLINE: Leserbriefe

Links zum Thema:

WELT ONLINE: „Die öffentliche Hinrichtung der Eva Herman“

Google News „Eva Herman“

Gästebuch von Eva Herman

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Foto des Monats

10. Oktober 2007

Quelle: www.istockphoto.com

Englisch-Deutsch im Marketing: Übersetzen oder besser neu texten?

5. Oktober 2007

Langsam aber sicher spricht es sich in der Marketingwelt herum: Wer Texte mit Anglizismen (More about us…) oder „Denglisch“ (der Termin wurde gecancelt…) anreichert, der betritt ein vermintes Feld. Manches lässt sich mit Hilfe der englischen Sprache kurz und prägnant auf den Punkt bringen. Speziell branchentypische Fachbegriffe englischer Herkunft ersparen langatmige Erklärungen. Werden Texte jedoch unreflektiert mit vermeintlich gut klingenden „denglischen“ Elementen versehen, so geben sich die Autoren schnell der Lächerlichkeit preis.

Thomas Wirth, Professor für Digitale Medien an der Berufsakademie Mosbach, hat das am Beispiel der Deutschen Bank humorvoll demon- striert: „Kaste mer Riläischenshipp“. Peter Debik weist zu Recht darauf hin, dass es hier neben Peinlichkeit auch um missverständliche Kommunikation geht. Zitat aus seinem Weblog: „Come in and find out.“ - wissen Sie eigentlich, was dieser Slogan einer großen Parfümerie- kette bedeutet? Ein überwältigender Prozentsatz der Bevölkerung meinte in einer repräsentativen Studie dazu, der Satz bedeute „Komm herein und finde wieder heraus.“ Es kann sich somit lohnen, öfter einmal im Anglizismen-Index des Vereins Deutsche Sprache e. V. (VDS) vorbeizuschauen und nach einer deutschen Entsprechung zu suchen.

Die vielen deutschen Niederlassungen ausländischer Unternehmen aus dem Bereich Business-To-Business … der VDS würde hier wahrschein- lich von Geschäfte-zwischen-Unternehmen-Unternehmen sprechen … sind eine weitere, munter sprudelnde Quelle sprachlicher Verirrungen. Wenn irgendwie möglich, dann sollten englischsprachige Marketing- dokumente - unter Beachtung der ursprünglichen Intension - neu getextet werden. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Kulturelle Stilelemente
Die Art und Weise, eine bestimmte Botschaft zu vermitteln, kann sich abhängig von Sprache und Kultur erheblich unterscheiden. Viele US-amerikanische Texter bevorzugen beispielsweise eine blumige, emotionale und vor Superlativen nur so strotzende Sprache, wie man sie in Deutschland beim Anpreisen eines Parfums … nicht jedoch einer Kuvertiermaschine … akzeptiert. Für den Einkauf von Investitions- gütern zuständige Entscheider wünschen sich hierzulande in der Regel sachliche und informative Darstellungen, welche schnell auf den Punkt kommen und durch Glaubwürdigkeits-Indikatoren (Testergebnisse, Referenzen etc.) ergänzt werden. Marketing-Blabla landet im positiven Fall im Papierkorb, wenn es nicht sogar die Glaubwürdigkeit eines Anbieters untergräbt.

2. Landestypische Ausdrucksweise
Eine ganze Reihe von Begriffen wie z. B. „industry leading“ mögen sich im Geschäftsenglisch großer Beliebtheit erfreuen, klingen jedoch im Deutschen fremd. Wer zu viele Wörter dieser Art korrekt übersetzt und keine Zeit in eine sprachliche Anpassung investiert, der klingt im ungünstigsten Fall „wie von einem anderen Planeten“.

3. Branchentypische Sprache
Zu meiner Aufgabe gehörte es kürzlich, eine Imagebroschüre des Unternehmens Experian zu übersetzen und neu zu texten. Bei der Vorstellung der Tätigkeitsfelder der Division Business Strategies hieß es u. a.: „Our work is rooted in three fundamental areas: Individuals Markets Economies“. In meinem Text wurde daraus: Unsere Aktivitäten konzentrieren sich auf drei zentrale Bereiche: Konsum- forschung Marktforschung Wirtschaftsanalyse.“ Das größte Risiko wortwörtlicher Übersetzungen von englischsprachigen Marketingtexten besteht darin, die branchentypische Sprache nicht zu treffen und in Folge an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

4. Typografie und Interpunktion
Ein weiteres Argument, welches gegen die reine Übersetzung von englischsprachigen Marketingtexten und für die lokale Anpassung spricht, sind nationale Unterschiede in Typografie und Interpunktion. So ist es in den USA beispielsweise weit verbreitet, Überschriften IN GROSSBUCHSTABEN ZU SCHREIBEN und mit einem Punkt abzu- schließen. IN DEUTSCHLAND GILT DIES ALS UNFEIN und eine Überschrift darf laut Duden niemals mit einem Punkt enden. Ausnahme: Schlagzeilen in einem kreativen Kontext (z. B. Werbeanzeigen) „dürfen“ von der offiziellen Deutschen Rechtschreibung abweichen und künstlerische Freiräume in Anspruch nehmen.

Sonderfall IT-Branche
Gänzlich neue Regeln gelten übrigens immer dann, wenn es in der Marketingkommunikation um IT-Lösungen geht. Der Beginn eines Informatikstudiums oder ein beruflicher Wechsel in die IT-Branche lösen automatisch einen „Entlernungsprozess“ aus, an dessen Ende große Teile des deutschen Grundwortschatzes verloren gehen. Da hier Gehirnarreale mit ROM-Charakter (Read Only Memory) betroffen sind, ist der Datenverlust irreparabel.

Es gehört sich somit nicht, über den Kauderwelsch von renommierten Unternehmen wie z. B. SAS (END-TO-END-LÖSUNG FÜR DIE STRATEGI- SCHE KLINIKSTEUERUNG) oder SAP (DIE IT-PRACTICE “END-TO-END- PROZESSINTEGRATION”) Witze zu machen. Das wäre genauso un- anständig, als würden Sie Alzheimer-Patienten auf ihre Gedächtnis- lücken ansprechen. Freuen Sie sich stattdessen über die wenigen verbliebenen deutschen Begriffe und denken Sie daran: In der IT-Branche geht es zu großen Teilen um die Präsentation von schil- lernden Illusionen. Beispielsweise der Illusion, dass Windows Vista nicht nur Microsoft sondern auch Ihnen Vorteile bietet … oder der Illusion, dass Lösungen für Business Process Management oder Business Intelligence in der Praxis halten, was sie in Hochglanz- broschüren zwischen den Zeilen versprechen.

Zu den großen Stärken der deutschen Sprache gehört es, Sachverhalte sehr präzise und mit vielen Nuancen ausdrücken zu können. Genau dieses positive Merkmal unserer Muttersprache ist in der IT-Branche eher hinderlich. Worauf es in der IT-Marketingkommunikation wirklich ankommt, das weiß kaum einer besser als Larry Ellison. Es geht um die Präsentation von Schlüsselreizen in der Luft und auf dem Wasser, um Gefühle und Phantasien.

Das Magazin stern über Anglizismen: „Come in and find out“

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